LRS

Deutsch

Unter der Legasthenie versteht man eine massive und lang andauernde Störung des Erwerbs der Schriftsprache. Die betroffenen Personen (Legastheniker) haben Probleme mit der Umsetzung der gesprochenen zur geschriebenen Sprache und umgekehrt.

1. Schuleingangsphase (1./2. Klasse)

Der sprachliche, kognitive und motorische Entwicklungsstand des einzelnen Kindes wird beobachtet und festgestellt. Gegebenenfalls erfolgt eine Beratung der Eltern über außerschulische Maßnahmen (z. B. Logopädie oder Ergotherapie).

Fördermaßnahmen finden in Form der inneren Differenzierung, d. h. im regulären Unterricht statt. Treten besondere Schwierigkeiten auf, wird innerhalb des Unterrichts auf die entsprechenden Probleme verstärkt differenziert eingegangen (individuelles Lerntempo, Bereitstellung von unterschiedlichen Materialien verschiedenen Schwierigkeitsgrads, Übungen zur optischen, akustischen und taktilen Wahrnehmung und verschiedene Sprach- und Sprechübungen, Basisstrategien zur Rechtschreibung).

2.  Klassen 3 bis 5

Die betroffenen Kinder werden zusätzlich zum Unterricht in Kleingruppen gezielt gefördert.

Die Förderung orientiert sich an dem Konzept der Freiburger Rechtschreibschule (FRESCH). Anstelle der vielen orthografischen Rechtschreibregeln werden in dem LRS-Lehrgang nur vier grundlegende Strategien vermittelt. Mit der Einübung dieser vier Techniken (rhythmisch-melodisch schwingendes Schreiben, rhythmisches Verlängern, Ableiten und dem Merkworttraining) kann das Kind auf einem klaren Weg seine Sicherheit im Schriftspracherwerb steigern.

Alle Fördermaßnahmen werden in der Klassenkonferenz erläutert. Für jedes Kind wird ein Förderplan erstellt.

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