Die Klassenfahrt der Klassen 5a und 5b

Deutsch

1. Tag Montag 13.05. Ankunft und Klettern

Als wir los gefahren sind, waren alle gespannt auf die Herberge und hatten sehr viel Spaß auf der Fahrt. Als wir angekommen sind, waren die Jungs nicht so überzeugt von den Zimmern, aber die Mädchen umso mehr. Nachdem sich alle eingerichtet haben, ging es zum Essen. Bei jedem Essen in der Herberge war ein anderer Service dran. Nach einem delikaten Mahl gingen wir zum Bus und fuhren keine 5 Minuten zum Kletterpark. Dort wurden wir von einem netten Mann begrüßt. Er und sein Kollege haben uns die Klettergurte angezogen. Danach haben sie uns gezeigt, wie man damit umgeht und wie man sie benutzt. Danach durften wir uns im Kletterpark frei bewegen. Für die Anfänger und Kinder mit Höhenangst gab es einen extra niedrigen und einfacheren Kletterweg. Für die Fortgeschrittenen gab es Etappen in 2 bis 5 m hohe Hürden zu überwältigen. Es gab Seilbahnen, Eisenseile über die man balancieren musste und noch vieles mehr. Die ganze Klasse hatte sehr viel Spaß. Nach zwei Stunden mussten wir wieder in die Herberge zurückkehren und der Rest des Abends war ein freier Abend.

Jakob (5a)

 

2. Tag 14.05.  Lac de l'Oule

Am Dienstagmorgen fuhren wir mit dem Bus zur Réserve von Néovielle. Dort angekommen warteten zwei Führer auf uns. Wir trennten uns in jeweils zwei Gruppen die Wanderung konnte losgehen!
Wir hatten Besuch. Aus der Ferne starrte uns ein Murmeltier an.
Es war ein warmer, sonniger Tag. Wir gingen bergauf und es war sehr anstrengend, doch es lohnte sich: Wir bekamen eine wunderschöne Aussicht auf die verschneiten Bergspitzen. Cédric (unser Führer) erzählt uns viel über die Pyrenäen, und wir hatten dabei sehr viel Spaß. Wir überquerten das Flussbett und beobachten die andere Gruppe auf dem Staudamm. Manche schrien und wedelten mit den Armen, doch sie sahen uns nicht. Als wir am Staudamm ankamen, bekamen wir eine atemberaubende Aussicht über den azurblauen Lac de L’Oule.
Nach ein paar Minuten Wanderung stoppten wir auf einer Wiese und picknickten genüsslich. Einige ruhten sich aus, andere machten sich die Schuhe nass, indem Sie einen kleinen Wasserfall hüpften und wieder andere spielten Steine flitschen am Ufer. Nach der Mittagspause wanderte unsere Gruppe weiter. Wir kamen zu einer flachen Ebene und besichtigen eine alte Schäferhütte. Uns wurde es eilig: die meisten Kinder hatten kein Wasser mehr und hatten Durst. Plötzlich hörten wir Schreie, wir drehten uns um: Auf der gegenüberliegenden Seite vom Lac de L’Oule winkte uns die andere Gruppe zu. Wir suchten Wasser, aber vergeblich. Also nahem wir drei sehr steile Abkürzungen. Einige rutschten aus, fielen hin und standen wieder auf.
Endlich sahen wir unseren Bus und… WASSER! Wir wollten losfahren, doch die andere Gruppe war nicht da und kam auch nicht in den nächsten 30 Minuten. Wir sind zum Fluss gegangen und machten uns die Füße nass. AH, endlich Entspannung! Nach so einer langen waren wir richtig erschöpft…

Saskia und Annabella (5a)

 

Als wir nach einer Stunde Fahrt endlich den Bergen ankamen, wartete schon ein Guide auf uns. Während der Wanderung erzählte er uns lauter Dinge über die Natur und Tiere der Pyrenäen. Unter anderem der Desman. Er existiert nur in den Pyrenäen und nirgendwo anders. Er sieht aus wie eine Mischung aus Ratte und Maulwurf und lebt in Gewässern auf dem Grund.  Deswegen ist er blind und rennt wild herum. Dabei wirbelt er Sand auf.
Außerdem hat er uns ein Ameisenexperiment gezeigt, aber dafür mussten wir erstmal einen Ameisenhaufen suchen. Als wir ihn gefunden hatten, pflückte der Guide Jéan eine lila Blume (eigentlich darf man in den Pyrenäen keine Pflanzen pflücken!!!). Dann machte er die Ameisen verrückt in dem er sie mit einem Stock und seiner Hand irritierte. Danach hielt er die violette Blume über sie, die Ameisen spritzen ihren Urin auf die Blume und dadurch wurde sie pink.
Wir sind an nassen und schleimigen Felsen vorbeigelaufen und er zeigte uns kleine hellgrüne Pflanzen, die, wie er sagte, fleischfressende Pflanzen waren. Außerdem fanden wir eine Quelle mit trinkbarem Wasser. Als wir zurückkamen wartete die andere Gruppe schon sehr lange auf uns. Um genau zu sein: Eine Stunde. Wir hatten uns so verspätet, weil wir lauter Fotos gemacht hatten.

Vicky und Lydia (5a)

 

Barbecue à la grange

Am Dienstag den 14.Mai.2019 sind wir zu einer Grange gefahren, um ein BBQ zu veranstalten. Wir sind in kleinen Gruppen mit dem Auto gebracht worden. Jakob war in einer der ersten Gruppen und ist im Fluss ausgerutscht. Als wir angekommen sind, sahen wir Jakob ganz nass. Frau Weyer musst ihn zum Château Rolland begleiten, weil er seine Kleidung wechseln musste. In dieser Zeit haben die Jungen und die Mädchen zusammen „Verbrannt!“ gespielt. Das ist ein Spiel, wo man sich versteckt und ein Ticker uns finden muss., Wenn der Ticker ein Kind gefunden hat, dann muss er an einer bestimmten Stelle, z.B. an einem Baum den Namen des Kindes sagen. Einige Minuten später musste die Klasse 5a den Tisch decken. Wir haben als Vorspeise Nudelsalat mit Thunfisch gegessen. Als Hauptmenü haben wir Wurst und Bohnen verspeist. Auf einmal ist die Wurst von mir auf den Boden gefallen und der Hund hat es gefressen. Als Dessert haben wir eine gegrillte Banane mit Schokolade gegessen. Danach konnten wir weiter „Verbrannt!“ spielen. Später musste die Klasse 5b in der Grange schlafen und wir, die Klasse 5a, mussten zum Château Rolland schlafen gehen. Als wir ankamen, machten wir die Disko!

Valentina und Laora (5a)

 

Disco

Am Dienstagabend sind ein Paar von und von der Grange runtergelaufen und die anderen sind mit dem Minibus zum Château gefahren. Wir hatten ungefähr 15 Minuten, um uns umzuziehen. Als wir untern waren, lief die Musik schon. Die ganze Klasse 5a hat mitgeholfen Luftballons aufzublasen, um damit einen Luftballontanz zu machen. Da wir spät von BBQ zurückgekommen sind, hatten wir nur ungefähr 45 Minuten. Danach mussten wir schlafen gehen.


Lou, Roma, Mia (5a)

 

3. Tag Mittwoch 15.05. Visite de la maison du Parc National

Am Mittwoch 15ter Mai haben wir und in zwei Gruppen aufgeteilt, 5a und 5b. Die 5a hat als erste das Museum besichtigt. Die 5b hat sich währenddessen die Stromzentral angeguckt (EDF)
Als erstes haben wir einen kleinen Film über die Tiere, die es im Nationalpark der Vallée d’Aure gibt, angeguckt. Danach habe wir ein Quiz bekommen und sind in den Museumsraum rein gegangen. Zu zweit haben wir nach den Antworten gesucht. Wir haben dadurch viel gelernt, z.B. dass der Grand Tétras sterben kann wenn man ihn stört. Was ein Alevin ist und noch andere Dinge, die wir vorher nicht wussten. Zum Schluss hat uns die Museumsführerin ein Video gezeigt über die Regeln im Nationalpark. Wir haben uns bedankt und sind raus gegangen.

Lou, Roma, Mia (5a)

 
Visite de la centrale EDF

Wir sind am Mittwoch 15 Mai um 10:45 Uhr vor die Wasserstoffzentrale angekommen. Dort hat uns eine Frau die Virgini freundlich empfangen. Sie hat uns erst zwei Videos über EDF gezeigt. Die Frau hat uns erklärt, dass das Wasser aus zwei Staudämmen kommt und in einer 187 Meter langen Wasserleitung bis in die Zentrale geführt wird. Mit diesem Wasser werden zwei Turbinen angedreht. Sie hat uns auch gesagt, wie die Turbine Strom herstellt und wie es transportiert wird und wenn die Wasserdämme kaputt werden, könnte das Wasser bis nach Toulouse kommen.


Karl-Ludwig und Paul (5a)

 

St. Lary


Am Mittwoch 15.mai sind wir um 15:05 in St. Lary angekommen. Dort konnten wir in Gruppen St. Lary besuchen, aber nicht nur, Shopping konnten wir auch.
In diesem kleinen Dorf waren fast alle Märkten zu. Die die aufmachen sollten, machten nur spät auf. Die Gruppen sind erst durch St. Lary gegangen bis sie alle ein Carrefour gesehen haben. Dort haben die Schüler hauptsächlich Bonbons gekauft. Die Verkäuferin des Marktes war sehr unfreundlich.
Ein paar Minuten später, befand sich die ganze Klasse in einem netten Buchladen. Manche Gruppen hatten sonst eine Käserei oder ein Souvenirmarkt der offen war, gefunden.
Die Lehrer haben den Kindern ein Schokoladeneis gekauft.
Als die Klasse losgehen sollte, wurde gerade ein Zeitschriftengeschäft offen. Dort haben die ganzen Klassen ein Souvenir gekauft.

Diese Shoppingzeit von einer Stunde war sehr NETT!


Karl-Ludwig und Paul (5a)

 

Besuch der Chèvrerie (Fromagerie)


Am Mittwoch sind wir mit dem Bus zur Fromagerie (Chèverie) gefahren und einen kleinen Hügel hinauf gewandert. Der Geruch begrüßte uns schon von Weitem, es roch wie auf einem Bauernhof. Dann erklärten sie uns, welche Zutaten in den Käse gehörten und wie lange er reifen muss. Nach ca. 24 Stunden war der Käse feritg. Am Schluss hat uns die Frau den Käse (Pitou) probieren lassen. Er schmeckte sehr lecker.
PS: Eigentlich sind wir beide keine großen Käsefans, aber dieser Käse war eine absolute Ausnahme.
Danach gingen wir in einen Raum. Dort wurden die Ziegen gemolken. Um den Ziegen das Melken schön zu machen, wurden sie mit Ziegenbonbons belohnt. Ihr müsst wissen für die Ziegen ist es eine Erleichterung gemolken zu werden. Es tut ihnen nicht weh. Außerdem werden die Tiere zwei Mal am Tag gemolken. Dann gingen wir weiter und schauten den Ziegen beim Heu fressen zu.
Eine Ziege war besonders gierig und tauchte mit dem ganzen Kopf in das Stroh ein. Als sie wieder raus kam, hatte sie einen Strohkopf. Das fanden wir besonders witzig. Außerdem durften wir ein Ziegenbaby mit der Flasche füttern. Das fanden wir am Tollsten. Ehe man sich versah, war die Flascheleer. In dem Stall liefen außerdem Hühner mit ihren süßen Küken herum. Meine Freundin hatte panische Angst vor den Hühnern und lief vor ihnen weg. Als wir alle wieder vereint waren, gingen wir zu dem Laden der Fromagerie und kauften Käse. Der Käse heißt Pitou. Außerdem gab es noch Herz- und Pyramidenförmigen Käse. Dann fuhren wir mit dem Bus zurück zum Chateau Rolland.


Lydia und Vicky (5a)

 

Nuit à la grange

Als wir vom Einkaufen in St. Lary und der Fromagerie wiedergekommen sind, haben wir unseren Schlafsack und unsere warmen Sachen, wie auch Zahnputzsachen für die Nacht in der alten Grange von Chateau Rolland eingepackt.
Frau Weyer und Herr Schreck haben uns überredet, dass wir zur Grange abends hochlaufen.  Wir haben uns einen Spaß gemacht die Lehrer mit Blumen zu beschmücken. Wir haben sogar noch ein paar Wanderlieder gesungen. Als wir dort angekommen waren, waren wir FIX und FERTIG, weil es schon 21:30 Uhr war. Die kleine Wanderung dauerte ca. 90 Minuten. Nun hatten wir uns gemütlich für die Nacht fertig gemacht und eingerichtet. Nach einigen Minuten lagen wir in unseren Schlafsäcken auf Matratzen. Als alle Kinder ruhig und still im Schlafsack lagen, hörte man nur noch das Rauschen des naheliegenden Baches bis Herr Schreck das Hörspiel Krabat angemacht hatte.
Wir (Klasse 5a) sind recht schnell eingeschlafen.
Mitten in der Nacht sprach Frau Weyer: „Alle sind da!“ und Karl-Ludwig sprach auch: „Max, da ist keine (Spinne).“ (Weil Max Angst vor Spinnen hat so wie andere Kinder in der Klasse…)

Bennett und Levi (5a)

 

4. Tag Donnerstag 16.05.

Randonnée dans le parc national

Wie packten unsere Sachen noch schnell und brachten sie in den Hof. Danach gingen zum Frühstück und aßen uns satt. Dann ging es auch schon los. Als wir ankamen, wurden wir von zwei Führern begrüßt. Sie erklärten uns die Regeln in den Nationalpark, dann wanderten wir los. Am Anfang sahen wir ein paar Gämsen. Wir machten immer wieder Pausen in den uns unser Führer ein bisschen über verschiedene Dinge in der Natur über Pflanzen und Tiere erzählte. Es gab noch ein paar mittelgroße Schneefelder, wo die Gämsen zum Kühlen draufgingen. Auf der Hälfte der Wanderung sahen wir ganz viele Gämsen und ein paar Murmeltiere. Sie haben sich im Schatten von Felsen und in ihren Höhlen versteckt. Dann gingen wir weiter zum Fluss, Dort fanden wir Froschlaich. Dann gingen wir entlang des Flusses zurück. Wir gingen über eine kleine Brücke, auf ein Schneefeld, über das Schneefeld sind wir auf den Weg gelangt, der uns zum Bus ´brachte. Am Bus angekommen haben wir unser Lunchpaket bekommen. Wir suchten uns einen schönen Platz und genossen das Essen. Als alle satt waren, sind wir in den Bus gestiegen und Richtung Schule gefahren. Die Rückfahrt war sehr lustig und als wir angekommen sind, waren viele traurig, weil die so tolle Klassenfahrt zu Ende war.

Jakob und Max (5a)

 

   
   

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